Anna Carewe: Kammermusik-Coaching für Ensembles

Ich habe mich auf das Coaching von Kammermusikensembles spezialisiert - am liebsten begeisterte, schon bestehende Amateurensembles, die neue Inspiration für ihre Arbeit suchen. Oft kommt man als Kammermusikspieler an einen Punkt, wo man nicht recht weiter weiß:

- wo geht die Musik eigentlich hin?
- wie überbrücke ich die nächsten 20 Takte, die mir etwas richtungslos vorkommen?
- wie entscheide ich mich für einen Fingersatz oder Bogenstrich?
- wie findet man das ideale Tempo?

Mit meiner Überzeugung, dass man die Antwort auf all diese Fragen in der Partitur finden kann, wenn man nur weiß, wie man sucht, schenke ich Ihrem Ensemble neuen Wind in den Segeln! Ob bei einer gelegentlichen Begegnung, um einen noch tieferen Einblick in ein Werk zu bekommen, oder die gezielte Vorbereitung auf einen Auftritt, ich - selbst als professionelle Kammermusikerin über viele Jahre tätig - freue mich, meine Begeisterung für die Vielfalt des Kammermusikrepertoires an Neugierige weitergeben zu dürfen.

Kontakt: +49 (0)177 2838606 oder anna.carewe (at) gmail.com

Auch Kammermusik- und Improvisationskurse, zusammen mit Oli Bott

Foto: A. Knapp

Foto: A. Knapp

Foto: Maurice Foxall

Foto: Maurice Foxall

Oli Bott: Improvisation für alle Instrumente

Improvisation kommt in der klassischen Ausbildung meistens zu kurz. Wollen Sie die Hemmungen vor dem freien Spiel ohne Noten verlieren oder Ihre Kenntnisse und praktischen Möglichkeiten ausbauen?

Seit 1997 biete ich in Berlin privaten Improvisationsunterricht für alle Instrumente an. Ich habe mich dabei auf klassisch ausgebildete Musiker spezialisiert, die zusätzlich zu ihren instrumentalen Fähigkeiten die Hemmung vor der Improvisation verlieren oder ihre Kenntnisse und praktischen Fähigkeiten diesbezüglich ausbauen wollen. Der Unterricht läßt sich grob in zwei Bereiche aufteilen:

1. Variationsübungen zu Atmung, Rhythmik, Motivik, Dynamik, Artikulation, Spannungsbogen, Phrasenlänge, Pausenlänge, Konsonanz-Dissonanz, etc.

Anfänger der Improvisation können hier schnell erste Erfahrungen mit dem freien Spiel sammeln, indem sie sich auf einzelne Details der Variation (z.B. Dynamik) bei einfachem Tonmaterial konzentrieren. Fortgeschrittene lernen hier, ihre Improvisationen ausdrucksstärker, spannender und konsequenter zu entwickeln.

2. Praktische Übungen zu Harmonielehre und Skalentheorie.

Die Schüler lernen die gebräuchlichen Tonleitern in ihrem harmonischen Kontext, die harmonische Analyse von Stücken verschiedenster Stilistik und die Umsetzung der Improvisation über Kadenzen und ganze Stücke.