Ich habe mich immer für Neue Musik interessiert. Bereits in meiner Jugend gab ich mein erstes Werk für Cello Solo in Auftrag. Seitdem habe ich viele Uraufführungen als Solistin, mit dem Pianisten Philip Mayers sowie in verschiedenen Besetzungen bestritten, wie zum Beispiel mit dem Ensemble Modern Frankfurt. Nach meinem Studium an der Royal Academy of Music in London ginge ich nach Berlin, wo ich bei Prof. Wolfgang Boettcher und als Stipendiatin der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker mein Studium fortsetzte.

Ganz wichtig für mich ist künstlerische Vielfalt; ich spiele beispielsweise im Duo mit dem Vibraphonisten Oli Bott (Musik vom Barock bis Jazz & Improvisation), im Trio „Panama Hat Trick" (Musical- und Cabaret-Komponisten des 20. Jahrhunderts), im "Berlin Oboe Quartet" (zeitgenössische Kammermusik für Oboe und Streichtrio) und ich bin auch als Barockcellistin viel unterwegs. Als langjährige Solocellistin des Ensemble Oriol Berlin konnte ich auch einige Ideen und Projekte entwickeln.

2007 verließ ich das Ensemble, um mich verstärkt meinen eigenen Projekten zu widmen – insbesondere dem Sheridan Ensemble, das sich durch seine innovativen Programme auszeichnet.

Im Mai 2018 hatte ich die Ehre, zum ersten Mal den “Tag der offenen Tür” am Pierre Boulez Saal in Berlin zu kuratieren. Diese Erfahrung hat mich so geprägt, dass ich 2020 in Berlin ein neues Festival ins Leben rufen, unter dem Motto "Wer hat Angst vor Anton Webern?”.




 Foto: E. Schwarze

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